Computer kaputt… [UPDATE]
Leider ist mein Notebook kaputt gegangen und deshalb kann ich zwei meiner drei Bilderberichte nicht fertig schreiben. Neues aus Korea gibts also erst in etwa einer Woche. Bin bis dahin auch nur sehr schlecht per ICQ, MSN, Cyworld, E-Mail, … erreichbar.
Update: Es waere so schoen gewesen, wenn alles geklappt haette, aber das ganze entwickelt sich zu einer Horrorgeschichte. Erst einmal durfte ich fast zwei Wochen warten, bis ich meinen Computer wieder bekommen habe. Haette ich nach einer Woche nicht angerufen und nachgefragt, dann waere er wohl nach wie vor in Reperatur (kurz: immer noch verpackt auf dem Schreibtisch).
Nun habe ich den Computer abgeholt und man hat mir gesagt, dass der Spass etwa 270 Dollar kosten soll. Mit Hinweis darauf, dass ich ausserhalb der Garantiezeit liege. Mein Einwurf, dass das Kaufdatum nicht mal 7 Monate zurueckliegt hat man dann damit zurueckgewiesen, dass es fuer Apple Computer keine internationale Garantie gibt. Folglich musste ich ihnen die englische Apple Seite zeigen, mit dem ausdruecklichen Hinweis, dass es eine internationale Garatieleistung ist.
Das ware aber nur der halbe Apfel. Zuhause angekommen wollte ich in mein eigenes WLAN. Problem: die WLAN Karte hat gefehlt. Durch den Austausch des Mainboards hat man mal ganz geschickt die Karte ausgebaut und nicht wieder eingebaut… Als naechtes wollte ich meine Bilder uebertragen, aber leider geht weder ein USB-Bus, noch ein FireWire (IEEE1394) Anschluss. Ich denke mal, entweder das Mainboard hat einen Bus-Controller defekt, oder man hat vergessen die Steckplaetzte mit dem Mainboard zu verbinden…
In diesem Sinne an alle Macuser: Toi toi toi, ich hoffe fuer alle, dass ihr kein Hardwareproblem mit euren Macs in Korea bekommt…
Internet in Korea (speziell E-Mail)
Ich gehöre immer noch zu denjenigen, die E-Mail mit all seinen Funktionen hoch schätzen. Selbst Unmengen an SPAM und Viren, die Konkurrenz von Instant-Messanger-Systemen und sonstige Unarten (HTML-Mails, Empfangsverifikation, Kettenmails) schrecken mich (noch) nicht ab…
Leider verhält es sich aber im proprietären Korea etwas anders. Hier hat Microsoft die Computer- und Internetwelt fest in der Hand. Wer ohne Internet Explorer surft, stößt überall an seine Grenzen. Mag das OnlineBanking über Hanabank sein, die Communitywebsite Cyworld oder auch nur das Onlineportal der Korea- oder Yonsei-University. Überall benötigt man irgendwelche ActiveX oder sonstigen PlugIns, die es nur für den Internet Explorer gibt und wenn das mal nicht der Fall ist, dann darf man sich darauf gefasst machen, dass das Layout total verwüstet ist.
JavaScript wird oft so verwendet, dass man auch ja kein neues Fenster in Firefox oder Safari öffnen kann.
Ein einfaches Beispiel gefällig?
Man versuche mal die KU Bibliotheksseite aufzurufen und dort in die “WEB DB” vorzustossen. Unmöglich… stattdessen darf man sich den Link selbst zusammenbauen.
Allgemein hält man es in Korea nicht für nötig sich an Webstandards zu halten. Cyworld produziert beispielsweise allein 359 Fehler nach HTML 4. Eine lobende Ausnahme: Daum. Aber in diesem Fall folgt der Rückfall ins dunkle Mittelalter sobald man E-Mails an Hanmail Adressen sendet…
Man kann sich die Frage stellen, was ist denn am Internet Explorer 6 so schlecht? Hier eine kurze Übersicht:
Für weitere Ausführungen? Siehe Wikipedia: Criticisms of Internet Explorer. Meine Hoffnung ist, dass irgendwann die Erkenntnis kommt, dass auch Software-Monokulturen mehr schaden als nutzen.
Die folgende E-Mail hat das Fass zum Überlaufen gebracht:
This message was created automatically by mail delivery software.
A message that you sent could not be delivered to one or more of
its recipients. The following addresses failed:< [xxxxxxxxx]@hanmail.net>
< [xxxxxxxxx]@hanmail.net>SMTP error from remote server after MAIL command:
host mx8.hanmail.net[211.43.197.123]:
550 5.7.1 < [xxxxxxxxx]@hirschvogel.org>… Error.your access was denied.? Since you sent too many e-mails,you are not allowed to send more e-mails within 24 hours.After 24 hours,you can send e-mails as usual.If you did not send any e-mails,which is considered as a spam,you’d better register
A. Es ist nicht mein Problem, wenn es Hanmail nicht auf die Reihe bringt einen vernünftigen E-Mail-SPAM-Filter aufzusetzen. Immerhin schaffen dies 99% aller anderen Freemailprovider. Wenn eine E-Mail also meine E-Mail-Adresse aufweist, bedeutet das noch lange nicht, dass auch ich diese E-Mail abgeschickt habe. Absenderspoofing bringt jede(r) 14-jährige auf die Reihe, wenn er/sie gezielt danach sucht. Fragt sich nur warum einer der größten Freemailanbieter in Korea das nicht gebacken bekommt.
B. Dumm nur, dass nach wie vor ein Großteil der koreanischen Internetbevölkerung @hanmail.net Adressen hat. Zwar mit sinkender Tendenz [1][2], nachdem auch vermehrt Webportale die Anmeldung mit Hanmail Adressen verbieten, aber leider immer noch ausreichend viele Freunde…
C. Die schwachsinnige Aufforderung mich zu registrieren ignoriere ich mal. Erstens brauche ich keine weitere E-Mail Adresse; zweitens ist die technische Grundlage von E-Mail bewusst so gewählt worden, dass man sich nicht beim Empfänger registrieren muss; drittens sehe ich überhaupt nicht ein, warum ich wieder persönliche Daten weitergeben soll, nur damit ein Dritter meine E-Mails empfangen kann;