Hinweis zum Anfang: Dokumentklasse ist scrbook. Zur automatischen arabischen oder römischen Nummerierung siehe vorheriger Post.
Wie binde ich ein Inhaltsverzeichnis ein?
Eine einzige Zeile an der Stelle des Dokuments, wo es auftauchen soll, reicht. Anschließend ein \clearpage (bzw. \cleardoublepage) um den Hauptteil auf der nächsten Seite beginnen zu lassen.
Wie füge ich manuell eine Zeile in das Inhaltsverzeichnis ein?
Über die Liste kann man festlegen welches Verzeichnis ergänzt werden soll: Inhaltsverzeichnis (toc), Abbildungsverzeichnis (lof), Tabellenverzeichnis (lot). Die Ebene legt fest, in welcher Art die zusätzliche Zeile formatiert werden soll: Als Kapitel (chapter), Abschnitt (section), usw… Der Eintrag ist der tatsächliche Text im Inhaltsverzeichnis. Soll dem Eintrag ein Zeichen vorangestellt werden, so geschieht dies mit \protect\numberline{⟨Zeichen⟩}
\addcontentsline{toc}{chapter}{Inhaltsverzeichnis}
% Dem Inhaltsverzeichnis wird der Eintrag “Inhaltsverzeichnis” hinzugefügt
\addcontentsline{toc}{chapter}{\protect\numberline{\#}Inhaltsverzeichnis}
% Eine Raute wird dem Eintrag vorangestellt
Vergleichbar mit \addcontentsline ist \addcontents. Bei letzterem kann man die Ebene nicht festlegen.
Tiefe des Inhaltsverzeichnisses festlegen
Wieviele Ebenen das Inhaltsverzeichnis tief ist, legt die Variable “tocdepth” fest. Im Beispiel wird die Kaskadierung des Inhaltsverzeichnisses nur um eine Ebene erweitert. Der Standardwert wird von 3 auf 4 erhöht, d.h. die Überschriften mit der Auszeichnung “subsubsection” werden nun auch mitaufgenommen. Dabei entsteht ein weiteres Problem: In der Standardeinstellung ist die Nummerierung nur bis zur subsection. Folglich fehlt sowohl im Fließtext als auch im Inhaltsverzeichnis die Nummerierung vor der Überschrift. Über eine Steigerung des Werts für “secnumdepth” kann man dies auf “subsubsections” erweitern.
\setcounter{tocdepth}{4} % Das Verzeichnis wird vier Ebenen tief
\setcounter{secnumdepth}{4} % Nummerierung bei subsubsection
Überschrift aus dem Inhaltsverzeichnis ausschließen
Ein Stern nach der jeweiligen Definition der Überschrift verhindert, dass der Eintrag im Inhaltsverzeichnis auftaucht.
Zwei Schritte sind nötig um ein TeX-Dokument auf dem Mac zu erstellen. Erstens einen Editor zum Schreiben der tatsächlichen Inhalte und zweitens eine TeX-Distribution, die aus dem “rohen” Textdokument ein korrekt formatiertes PDF / PS erzeugt.
Editor – Eigentlich reicht ein ganz normaler Texteditor schon vollkommen aus. Bei MacOS X dabei ist TextEdit. Schöner sind natürlich Programme, welche die Syntax einfärben und so vom tatsächlichen Text trennen. Ich verwende SubEthaEdit (Kollaborationsfunktion) oder TextMate. Wer sich nur auf den Text konzentrieren will, solle mal WriteRoom unter die Lupe nehmen. Echte graphische Oberflächen (Front-Ends) gibt es auch: Ich verwende primär TeXShop (Teil der MacTeX-Distribution).
Distribution – Wer sich mit der Kommandozeile rumschlagen will, dem sei TeX Live ans Herz gelegt. Die bequeme und aus meiner Sicht auch bessere (i.e. schneller, einfacher) Variante ist der MacTeX-Installer. Der Download von der Hauptseite ist meist extrem langsam. Auf den Mirrorseiten hosten auch einige deutsche Unis das Paket.
Ein erstes Fazit zum Praxiseinsatz:
A. Simpel. Das Setup ist schon grandios einfach. Festplatte anschließen, Festplatte für Time Machine auswählen. Fertig. Ab hier merkt man nicht mehr, dass ein vollautomatisch Backup läuft.
Datei versehentlich gelöscht: Klick auf Time Machine Icon, in die Vergangenheit springen, Datei suchen, Datei wiederherstellen.
B. Passende Backup-Intervalle. Die Standardeinstellungen (stündliches Backup für die letzten 24h, tägliches für den letzten Monat, usw…) passen relativ gut zu meinem Anwendungsverhalten. Sonst: Time Machine Editor. Das Backup passt sich der aktuellen Systemauslastung perfekt an.
C. Hohe Geschwindigkeit. Vor allem nach dem Bearbeiten vieler großer Fotos bin ich positiv von der Geschwindigkeit überrascht. Die theoretischen 60MB/sec werden fast durchweg erreicht, außer ich arbeite aktiv mit dem Mac (Bildbearbeitung, etc)…

D. Probleme. Keine echten Probleme, aber einige Sachen sind mir dennoch aufgefallen:
1. Sofern man Safari mit einigen Flash-Applikationen offen hat, kann die Backup-Geschwindigkeit enorm in die Knie gehen (5-6MB/sec). Da hilft nur Safari zu beenden. Der Finder ist ebenfalls ein Problemkind: Obwohl nichts mit dem System gemacht wird, bleibt die Geschwindigkeit manchmal bei 3-4MB/sec hängen. Scheint ein File-Locking-Problem zu sein. Abhilfe? Finder über “Apfel-Alt-Esc” neustarten.
2. Falls man viel mit größeren Dateien arbeitet: Time-Machine macht keine inkrementellen Backups auf Basis eines logische Blocks (4KB) sondern immer nur auf die ganze Datei gesehen. Ändert man also ein Pixel in einem 100MB TIFF, dann werden erneut 100MB abgespeichert. In einer Stunde kommen so schnell mal einige Gigabyte zusammen…
3. Das externe RAID fährt nach einiger Zeit immer die Festplatten runter, nur um sie gefühlte fünf Minuten später wieder zu aktivieren. Zum einen hört man dann die Lüfter und der Mac reagiert für den Bruchteil einer Sekunde nicht und wartet auf das Lebenszeichen der Festplatten (kein TM-Problem, eher des RAID-Controllers des InXtron Taurus).
4. Dateien zu verschieben und anschließend den Dateinamen zu ändern ist auch eine schlechte Idee. So hatte ich gleich mal einige 100GB neu auf der Backup-Festplatte. Nur verschieben oder nur umbenennen lösen wenige KB als Backup aus.
Definitiv eine der besten Reiseberichte (“The forbidden railway: Vienna – Pyongyang”) zu Nordkorea!
Wieder gefunden auf TED Talks…
Sales guy vs. web dude… ein Klassiker zum System Administrator Appreciation Day.
Selbst wenn in Zukunft die Exklusivbindung zu T-Mobile fallen sollte, kann es dennoch lukrativ sein, sich ein iPhone in Hong Kong zu beschaffen. Hintergrund ist, dass in Hong Kong keine Mehrwertsteuer erhoben wird. Bis dahin hat man den zusätzlichen Vorteil, dass es sich dort um ein “factory unlocked device” handelt. Das iPhone besitzt also kein Simlock und auch kein Netlock. Es kann also in jedem beliebigen GSM-Mobilfunknetz (T-Online, Vodafone, O2, E-Plus) genutzt werden. Folgend die Frequently Asked Questions:
1. Wo soll ich das Gerät kaufen?
Kurzfristig am Besten bei einem Apple Authorized Reseller (z.B. in HK Central). Dort kann die Bezahlung entweder in bar oder mit Kreditkarte erfolgen. Keine EC-Karten.
Wer ein wenig mehr Zeit hat, kann auch direkt über den Apple (Online) Store einkaufen. Die Lieferzeit beträgt im Schnitt eine Woche (5 Werktage) bei verfügbaren Geräten. Die Bezahlung kann über eine deutsche Kreditkarte erfolgen. Die Lieferadresse muss aber zwingend in Hong Kong sein. Falls an eine Hoteladresse geschickt werden soll, wäre ich ein wenig vorsichtig solange es sich nicht um eine renommierte Hotelkette handelt. In diesem Fall am Besten über einen Apple Authorized Reseller vorab bestellen und dann abholen.
[Ergänzung] Den Kauf bei einem Händler, der nicht auf der Apple-Homepage als Authorized Reseller steht, empfehle ich nur Leuten, die a) die Straßenpreise kennen, b) gut handeln können, c) sich nicht anderweitig über’s Ohr hauen lassen. Speziell die Variante mit gefälschten iPhones (WinMobile mit iPhone Skin) oder das unbemerkte Austauschen der Ware mit einem Ziegelstein kurz vor Übergabe der Ware sind berüchtigt. Das muss zwar nicht passieren, aber das für China übliche Maß an Vorsicht ist angebracht.
Bei den offiziellen Mobilfunkanbietern (Vodafone, 3 oder One2Free) kann man auch iPhones kaufen – meist nur mit Vertrag. Offizielle Vodafone- oder 3-Stores kann man gelegentlich mit Mobilfunkvertrag-Resellern verwechseln. Dann gilt der vorherige Absatz: Vorsicht beim Kauf!
2. Was kostet das iPhone 4 in Hong Kong?
Versandkostenfrei aus dem Apple Store: Etwa 4988 HKD für ein iPhone 4 (16GB). Das entspricht einem Tageskurs (22. Sept 2010) von 480 Euro. Durch die angespannte Liefersituation ist der Strassenpreis für das iPhone 4 deutlich erhöht. Bei Verkaufsstart des iPad lag der Strassenpreis kurzfristig bei der doppelten Summe! HKD/EUR-Wechselkurse kann man bei Yahoo nachschlagen. Sofern man nicht kostenlos abheben kann (DKB-Visa-Karte!) darf man auch noch 2% Umtauschgebühren aufschlagen.
3. Zoll und Einfuhrumsatzsteuer?
Nachdem die EU die Reisefreigrenzen deutlich angehoben hat, befindet sich das iPhone je nach Umrechnungskurs entweder knapp über oder knapp unter der Freigrenze für Flugreisen von 430 Euro. Bei einem starken Euro (über 11,60 HKD/Euro) kann man das günstigste Gerät zollfrei einführen. Persönlicher Gebrauch / Geschenk und das “mit sich führen” auf dem Rückflug sollte wohl gegeben sein. Ansonsten muss man eine pauschalisierte Abgabe bezahlen: 17,5% auf den Warenwert laut Rechnung zum tagesaktuellen Währungskurs. Das beläuft sich dann auf etwa 80 Euro.
4. Gibt es Garantie? [1. Ergänzung]
Apple gibt bei iPhones keine Garantie ausserhalb der Landesgrenzen. Ausnahme: Das iPhone wurde in der EU gekauft, dann gibt es auch in der gesamten EU Garantie. Ein defektes iPhone müsste also zurück nach Hong Kong gebracht werden um dort innerhalb eines Jahres kostenlos repariert zu werden. Laut fscklog gibt es aber schon einige Fälle in denen Apple diese Einschränkung wohl aufgehoben hat – man kann aber wohl nur auf Kulanz hoffen. Die Kaufvertragsbedingungen sind eindeutig.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass die freiwillige Garantie von Apple nur ein Jahr lang läuft. Davon zu unterscheiden ist die Händlergewährleistung! Letztere kann man getrost in die Tonne werfen, da die Beweislastumkehr greift. Wer es also nach dem Garantiejahr schafft, nachzuweisen, dass der aktuelle Schaden am iPhone schon seit Verkauf vorliegt, der bekommt sein Gerät repariert. In den meisten Fällen werden aber die Kosten für den Sachverständigen, der dies nachweist, höher sein als die kostenpflichtige Reparatur an sich. Wer eine verlängerte Garantie haben möchte, sollte über AppleCare nachdenken.
5. Funktionsumfang [2. Ergänzung]
Der Funktionsumfang des iPhone 1G bis 4G aus HK entspricht exakt dem eines deutschen iPhones! Entgegen weitläufiger Meinung ist bei iPhones aus Hong Kong die Wifi- (WLAN) Funktion nicht deaktiviert. Außerdem haben die Geräte bei Bezahlung des vollen Kaufpreises kein Netlock und kein Simlock! Wer einen Vertrag bei bspw. Vodafone Hong Kong abschließt, zahlt zwar weniger für das (HK-)iPhone ist dann aber 24 Monate an den lokalen Anbieter gebunden (Netlock und Simlock sind aktiv!).
Wer auf dem “grauen Markt” shoppen geht, sollte daher darauf achten, dass es a) kein Fake ist, b) kein Sim- oder Netlock hat, c) kein Importhandy auch China ohne Wifi ist. Bei offiziellen “Apple Authorized Reseller” (siehe oben) muss man daran keinen Gedanken verschwenden.
6. In Hong Kong kaufen und per Post zuschicken lassen [2. Ergänzung]
Ich rate davon grundsätzlich ab. Erstens müsste man ein Unternehmen oder eine Privatperson in HK finden, die den Kauf und den Versand abwickelt und zweitens schlägt der Zoll im Zweifelsfall in vollem Umfang zu. Die legale Einfuhr umfasst den Zoll (Wert > 150 Euro) und die Einfuhrumsatzsteuer (Wert > 22 Euro), da die Freigrenzen überschritten werden. Die Freigrenze für Geschenksendungen (nur von privat zu privat!) beträgt 45 Euro. In den meisten Fällen greift auch hier eine pauschalisierte Abgabe, aber die Voraussetzungen sind deutlich enger gefasst:
1. in Sendungen nichtkommerzieller Art,
2. deren Einfuhren gelegentlich erfolgt,
3. die von einer Privatperson in einem Drittland (…) an eine andere Privatperson (…) gesandt werden,
4. die ausschließlich zum persönlichen Gebrauch (…) des Empfängers bestimmt sind,
5. die der Empfänger vom Absender ohne irgendeine Bezahlung erhalten hat und
6. deren Wert den Betrag von 700 EUR nicht übersteigt
Unterm Strich fallen ebenfalls 17,5%, also rund 80 Euro für das günstigste iPhone 4 an.
Hinweis: Der Autor dieses Blogbeitrags haftet nicht für Aktualität, Richtigkeit oder Vollständigkeit. Zwar wurden alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen gemacht, aber jeder Leser ist verpflichtet sich mit den aktuellen Bestimmungen des Zolls vertraut zu machen, falls er damit in Berührung kommt!
Ich musste vor kurzem meinen Mac neu aufsetzen, da die Festplatte das zeitlich gesegnet hatte. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich inzwischen auf viele kleine Helferlein nicht mehr verzichten kann. Eine Übersicht, was bei mir aktuell läuft:
1Password – Perfekt zur Verwaltung von Seriennummern und Passwörtern. (Shareware: $40)
Adium – Schlanker Open-Source Instant-Messenging Client für ICQ und MSN. (Freeware)
Adobe CS Design Standard – Standardsoftware für Screen- und Printdesign. ($1299)
Aperture – Professionelle Nachbearbeitung und Verwaltung von Digitalfotos. ($199)
MobileMe Backup – Online-Backup-Lösung auf Apples MobileMe Server. (MobileMe: $99/Jahr)
Caffeine – Addon für die Menüleiste: Verhindert den Ruhezustand bei aktiver Arbeit. (Freeware)
iStat Menus – Addon für die Menüleiste: Stellt Systeminfos in der Menüleiste dar. (Shareware: $16)
SMART Reporter – Addon für die Menüleiste: SMART-Status der internen Festplatte. (Freeware)
SuperDuper – Back-Up Tool für inkrementelle 1:1 Backups. (Shareware: $28)
The Unarchiver – Entpackt fast jede komprimierte Datei auf dem Mac. (Freeware)
UnRarX – Entpackt RAR-Dateien, wenn The Unarchiver versagt. (Freeware)
EpsonScan – Rudimentäres Tool zum Scannen. (Nur Epson-Scanner)
Firefox – Alternativer Webbrowser, wenn Safari versagt. (Freeware)
iTunes – Podcast-Verwaltung, Online-Musikkauf, iPhone-Sync-Tool. (Freeware)
iWork – Schnell schöne Präsentationen oder Textdokumente zusammenbasteln ($79)
Little Snitch – Wer telefoniert gerade nach draussen? (Shareware: €29)
Microsoft Office – Standardsoftware für den Gruppenarbeiten an der Uni. ($399)
MPlayer OSX – Videoplayer, wenn VLC versagt. (Freeware)
Parallels Desktop – Wird selten benötigt, aber wenn . (€79)
Skim – Der OpenSource PDF-Viewer (Kopieren aus geschützten Dokumenten). (Freeware)
Skype – Der Instant-Messenger #1. (Freeware)
SubEthaEdit – Texteditor, zum Programmieren in den späten Abendstunden. (2.2: “Freeware”)
Toast Titanium – Brennt jedes CD und DVD-Format. ($80)
Transmit – FTP-Client mit dem besten Mac-Look & Feel. (Shareware: $34)
Twitterrific – Desktop-Twitteranwendung. (Shareware: $15)
VLC – Standard-Videoplayer statt (QuickTime Player). (Freeware)
WMV Player (F4M) – Für alle Inline-Webvideo-Seiten, die auf Windows Media setzen. (Freeware)
Inzwischen wieder entfernt:
CarbonCopyCloner – SuperDuper ersetzt CCC. CCC kann keine inkrementellen Backups.
Growl – Pop-Ups für alle möglichen Benachrichtigungen (zuviel Ablenkung)
IPNetMonitor – Netzwerk-Tools (nicht mehr weitergepflegt)
MoodBlast – Schreibt Mood-Messages auf Skype, Adium, Facebook und Twitter
NightShift – Automatischer Download der WebKit Nightly Builds
OmniFocus – GTD, Todo-Verwaltung und Kalender in einem (zu umständlich)
SpeedDownload – Download Manager (zu komplex, zu umständlich)
SuffitExpander – “The Unarchiver” ist schneller und universeller
Shimo – VPN-Client mit guten Mac-Look & Feel
Die Frage ist immer, mit wieviel DPI muss ich scannen, damit meine Zeugnisse am Bildschirm noch gut lesbar sind?
Aus einigen meiner Unterlagen habe ich typische Elemente von Zeugnissen genommen und daraus einen Scan-Vergleichstest zur Display-Ausgabe gebastelt. Nach einem Klick auf die Thumbnails sieht man die Ergebnisse (ggf. nochmals auf das Bild klicken zur Skalierung auf 100%):
72dpi (Standardbildschirmauflösung am Mac)
![]()
Schwarze Schrift ab 11 Punkt Schriftgröße lässt sich passabel lesen. Blaue Schrift franst seitlich stark aus und verliert deutlich an Konturen. Grau hinterlegte Bereiche werden unschön plattgematscht”. SKS-Siegelabdruck ist erkennbar. Schrift unter 10 Punkt nicht lesbar.
110dpi (Windows-Bildschirmauflösung + 10% Puffer)
![]()
Bei 110dpi Auflösung sind alle Texte über 10 Punkt gut lesbar. Der gelbe Text “University of Hong Kong” ist lesbar, kleinere Logo-Unterschriften lassen sich nur noch grob erahnen. Text des Siegelabdrucks ist erkennbar.
150dpi (Halbe normale Laserdruckerauflösung)
![]()
Alle schwarzen und blauen Texte über 8 Punkt klar und deutlich zu lesen. Probleme gibt es nur bei signifikant kleineren Schriftgrößen, die in heller Farbe gesetzt sind. Die gelbe chinesische Schrift auf getöntem Papier lässt sich grob entziffern.
Fazit:
72dpi ist viel zu wenig um auch in Grenzbereichen lesbare Ergebnisse zu erzielen. 110dpi ist für die meisten Standardanwendungen akzeptabel. Sind wichtige Bestandteile nicht in schwarzer Farbe gedruckt und unter 10 Punkt ist man mit 150dpi auf der sicheren Seite. Außerdem entsprechen 150dpi auf A4 etwa 1200 Pixel Breite und füllen idealerweise einen 15″ Monitor in der Breite zu grob 70-80% aus.
Kommt es auf kleinste Details auch noch an (bspw. Telefonnummer in der Fußzeile versteckt) lieber 300dpi verwenden. Problematisch ist, dass bei vergleichbarer JPEG-Qualität die Referenz-Datei von 222kB (80% Qualität) auf 430kB (60% Qualität) wächst. Bei zehn Anhängen hätte man das “Limit” von ca. drei MB pro E-Mail gut überschritten.
Im folgenden noch einige Bildausschnitte in unterschiedlichen Auflösungen. Vor allem bei chinesischen und koreanischen Zeichen, die eine viel höhere Informationsdichte besitzen als das lateinische Alphabet, ist die kritische Auflösung bei etwa 150dpi. Interessant ist die Rasterung des Logos bei 600dpi, d.h. die optische Auflösung des Druckers war signifikant unter der des Scanners. Die Rasterung verschwimmt unter 200dpi…
Zeugnis-Ausschnitt von oben nach unten in 72dpi (200%), 96dpi (200%), 110dpi (200%), 150dpi (200%), 300dpi (100%) und 600dpi (50%, nach Klick 100%).






Kleine Schriftgrößen von oben nach unten in 150dpi (100%) und 300dpi (100%).