Die Zeiten an der Uni sind nun endgültig vorbei. Damit hat auch der Cisco VPN Client das Dasein auf meinem Mac beendet. Das Programm zu löschen ist nicht weiter schwer, sofern man den richtigen Absatz in der FAQ gefunden hat:
1. Terminal auf dem Mac öffnen:
Last login: [Tag] [Monat] [Jahr] [Zeit] on console
[Benutzername]-[Computername]:~ [benutzername]$
2. Kommando eingeben:
sudo /usr/local/bin/vpn_uninstall
3. Mit Passwort bestätigen.
4. Zwei Fragen mit “yes” (ohne Anführungszeichen) bestätigen:
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Cisco Systems VPN Client Version 4.9.01.0180 Darwin uninstaller
Copyright (c) 1998-2001 Cisco Systems, Inc. All Rights Reserved.Please review the license agreement found in license.txt
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Are you certain that you wish to uninstall the Cisco VPN client? [no] yes
Do you wish to remove all existing profiles and certificates? [no] yes
5. Bestätigung abwarten:
– existing profiles and certificates will be removed.
[ cleaning up installed files and directories... ]
==> removing : /private/opt/cisco-vpnclient/bin/vpnclient ( VPN dialer )
==> removing: /private/opt/cisco-vpnclient/bin/ipseclog ( VPN log viewer )
==> removing: /private/opt/cisco-vpnclient/bin/cvpnd ( VPN daemon )
==> removing: /private/opt/cisco-vpnclient/bin/cisco_cert_mgr ( VPN certificate manager )
==> removing: /private/opt/cisco-vpnclient/bin/pophelp.sh
==> unloading NKE: /System/Library/StartupItems/CiscoVPN
Stopping Cisco Systems VPN Driver
==> removing: /System/Library/StartupItems/CiscoVPN ( autostart feature )
==> removing: /System/Library/Extensions/CiscoVPN.kext ( IPSec NKE )
==> removing: /etc/opt/cisco-vpnclient ( profiles, certificates, init files )
==> removing: /Library/Frameworks/cisco-vpnclient.framework ( VPNClient API)
==> removing: /private/opt/cisco-vpnclient/bin/vpn_uninstall ( VPN uninstaller )———————————————————————-
Cisco Systems VPN client uninstall completed successfully.
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Noch einige Ergänzungen zum WN2000RPT Repeater in Kombination mit einem älteren Netgear Router:
1. Abstände zwischen den WLAN-Geräten.
Netgear empfiehlt die räumlichen Abstände etwa gleich zu halten, aber auch eine unsymmetrische Verteilung liefert akzeptable Ergebnisse:
A. “Internet” (Router) < ------> Repeater < ------> PC mit WLAN
B. “Internet” (Router) < --> Repeater < ----------> PC mit WLAN
C. “Internet” (Router) < ----------> Repeater < --> PC mit WLAN
A liefert meistens optimale Transferraten und B ist auch kein Problem, da anscheinend der Repeater etwas stärker sendet als der Router. C hingegen glänzt durch häufige Verbindungsabbrüche.
2. Kein WDS, sondern ein separates Netzwerk
Netgear setzt beim WN2000 RPT nicht auf WDS um das Wifi-Netzwerk zu erweitern. Stattdessen wird ein zweites WLAN-Netz mit separater SSID ausgestrahlt. Ein Nachteil ist natürlich, dass der fließende Übergang zwischen verschiedenen Stockwerken (i.e. unterschiedlichen Netzwerken) nicht möglich ist. Vorteilhaft ist, dass der Einsatz von WPA2 problemlos möglich ist.
Hält was es verspricht: Audiko.net
1. Upload your favorite song or enter an URL
2. … and choose the best fragment
3. Get the new ringtone for your phone!
In wenigen Sekunden zum eigenen iPhone Klingelton.
Wer das Vergnügen hat den oben genannten Repeater von Netgear zu besitzen, der dürfte sicherlich schon über das IP-Adressen Problem gestolpert sein.
Die Symptome:
1. An den Repeater angeschlossene Geräte bekommen über DHCP keine IP-Adressen zugewiesen
2. Werden IP-Adressen zugewiesen, dann “vergisst” sie der Router / Repeater nach einiger Zeit
3. Das Gerät verweigert seinen Dienst und stellt sich Tod (nur noch das mittlere Licht blinkt Orange)
Das Setup hier im Hause
- Im Keller ist ebenfalls ein Netgear Gerät (DG834GB Wireless Router)
- Der Router vergibt über DHCP die IP-Adressen
- Der Repeater ist in der Standardkonfiguration (übernimmt die Sicherheitseinstellungen vom Router)
Die wundersame Heilung:
Leider ist das Setup-Menü extrem spartanisch gehalten. Es gibt faktisch keine Einstellungsmöglichkeiten ausser dem Wifi-Kanal und der Verschlüsselung. Erst nachdem ich mich Stunden durch die FAQ-Seiten und das Forum gequält habe, bekam ich den entscheidenden Tipp:
Die Einstellung für den internen DHCP-Server im Range-Extender sind unter http://www.mywifiext.net/cgi-bin/hidden_dhcpd.html. Dort die Einstellunge: “Enable internal DHCP-Server” auswählen und einen Adressbereich vergeben (z.B. 192.168.1.100-150), der ausserhalb des vom Router vergebenen Bereichs (z.B. 192.168.1.10-60) liegt. Die IP-Adressen müssen aber im gleichen Subnetz sein (192.168.1.x).
Anscheinend handelt sich dabei um ein Problem, dass der Repeater die DHCP-Antworten nicht rechtzeitig und korrekt an den Router weitergibt. Die automatische Konfiguration von Mac / PC vergibt dann immer Pseudo-Adressen (169.254.x.x), die aber den Internetzugang nicht ermöglichen. Man könnte das Problem zwar durch eine statische Vergabe der Adressen lösen, aber das war hier nicht praktikabel, da wir oft wechselnde Rechner haben, die sich in das WLAN einbuchen müssen.
Update zu diesem Post: Wifi-Repeater: Netgear (Weitere Hinweise)
Seit einer halben Woche gibt es vlc für das iPhone. Die Handhabung über iTunes ist gewohnt einfach und somit kann man fast jedes Videoformat auf dem iPhone abspielen. Vor allem das lästige Re-Encoding in H264 nahm früher immer viel Zeit in Anspruch.

Nach einigen Tests musste ich aber feststellen, dass Inhalte in HD-Qualität trotzdem noch verkleinert werden müssen. Egal ob 1020p oder 720p, die Obergrenze für mein iPhone 3GS sind 640×480. Größere Formate führen vor allem bei schnellen Bildwechseln zu Blocks und Ruckeln. Trotzdem reicht das für die meisten Serien im SD-Format…
QR-Codes sind Matrix-Barcodes, die Text im Umfang von ca. drei Kilobyte enthalten können. Der Code ist in einem quadratischen Raster angeordnet, welches entweder schwarze oder weiße Bildpunkte enthält. Hintergrundinformationen gibt es beim Patentinhaber, Denso Wave (Toyota Group) oder auf Wikipedia: QR-Code.
Auf dem iPhone hat man die Qual der Wahl. Die Anzahl der Apps mit QR-Erkennung nimmt gefühlt exponentiell zu. Leider ist aber in Sachen Qualität noch nicht das letzte Wort gesprochen worden. Die folgende Übersicht bringt ein wenig Licht ins Dunkel:
| App | % 6 | Instant | History | vCard | Geo | Tel | SMS | URL | ||
| i-nigma 3.07.01 / i-nigma (4) 3.09.01 [7] | 100 | |||||||||
| MobileTag 3.1.24 | 90 | |||||||||
| NeoReader 2.00 | 90 [3] | |||||||||
| QR CodeSIM 1.0 [7] | 80 | |||||||||
| Scan It 1.0 [7] | 75 | |||||||||
| QRReader for iPhone 1.0 [7] | 75 | |||||||||
| QR Code Reader 1.0 | 70 | |||||||||
| ScanLive 3.03 | 50 [4] | |||||||||
| UpCode 1.5 | 40 | |||||||||
| Visitenkarten QR logiprint 1.01 | 25 | |||||||||
| 2DCodeMe 1.01 | 25 [2] | |||||||||
| LiveReader 1.0.178 | 15 [2] | |||||||||
| 2D Sense 4.1 | 10 [1] | Keine Bewertung wegen schlechter Erkennungsrate | ||||||||
| iDecoder 1.2 | 5 [1] | Keine Bewertung wegen schlechter Erkennungsrate | ||||||||
| QR App 1.1 | 5 [1] | Keine Bewertung wegen schlechter Erkennungsrate | ||||||||
| QRScanner 1.0 | 5 [1] | Keine Bewertung wegen schlechter Erkennungsrate | ||||||||
Fazit: QR Reader for iPhone hat aus meiner Sicht das beste Interface. QR Code Reader landet ebenfalls auf einer der vorderen Plätze in Sachen graphischer Oberfläche und ist in der Funktionsvielfalt der Spitzenreiter. Leider ist die Erkennungsrate beider Apps nicht allzu gut.
Ungeschlagen ist i-nigma (4 für iOS 4 Geräte) in der Erkennungsrate: Mit sagenhafter Geschwindigkeit werden selbst verzerrte Codes noch erkannt.
[1] Erkennung von QR-Codes nur bei perfektem Foto.
[2] Langsame Erkennung.
[3] Leitet auf einen Auswertungsservice weiter.
[4] Benötigt eine funktionierende Internet-Verbindung.
[5] Übernimmt keine Anschriften ins Adressbuch.
[6] Relative Erkennungsrate von 15 QR-Codes.
[7] Erkennt japanische Texte.
Icons via IconDock – Verwendung unter CC 3.0 BY SA.
Vor kurzem hat IGN die Liste der besten iPhone Spiele 2010 bekanntgegeben. Alle Spiele mit Screenshots habe ich selbst gekauft und nochmals kurz bewertet. Spiele, die nicht kommentiert sind, haben entweder noch keinen Kaufreiz ausgelöst oder sind aus Prinzip nicht mein Fall (vor allem “FPS”).
25 _ Spider-Man: Total Mayhem*
24 _ Canabalt*
Insgesamt ist mir Canabalt zu grau in grau: Es wird schnell langweilig. Das Spielprinzip ähnelt Doodle Jump, nur muss man hier horizontal spielen.

23 _ Street Fighter IV*
22 _ Rolando 2*
21 _ The Oregon Trail*
Ein netter Zeitvertrieb für Leute, die Wert auf eine passable Story legen. Die Aufgaben sind nicht gerade schwer, aber das liegt eher an der Zielgruppe: Kinder.
20 _ Zenonia*
19 _ N.O.V.A.*
18 _ Need for Speed: Shift*
Von NfS:S auf dem iPhone habe ich mir ein wenig mehr erwartet. Die Konkurrenz ist groß und vor allem qualitativ hochwertig: Real Racing & Asphalt 5. Die Steuerung ist leider etwas hakelig, vor allem wenn man manuell schaltet und dazu den Turbocharger verwenden will. Außerdem lässt die Grafik zu wünschen übrig. Trotzdem ist die Auswahl der Tracks, die Fahrzeuge und deren Handling hervorragend. Gelungen ist auch die Auswahl der Fahrermodi: Rookie, Professional, Expert.
17 _ Home Run Battle 3D*
16 _ Archetype*
15 _ iBlast Moki*
14 _ Peggle*
13 _ Hook Champ*
12 _ Grand Theft Auto: Chinatown Wars*
11 _ Zen Bound 2*
10 _ Flight Control*
Ein Klassiker. Mit dem GameCenter Update macht’s noch mehr Spass sich mit Freunden zu messen. Suchtfaktor: 8 von 10.
8 _ Real Racing*
Pro: Realistische Autorennsimulation mit der besten iPhone-Grafik.
Con: Asphalt 5 hat bessere Spielmodi und vor allem echte Autos mit Tuningmöglichkeit. Die Umgebung rund um die Tracks ist anfangs ein wenig öde.
Suchtfaktor 6 von 10.
6 _ Chaos Rings*
5 _ Spider: Secret of Bryce Manor*
Von der Story ganz nett: Erkundung eines verlassenen Hauses als Spinne. Aber die Herausforderung fehlt — der eigene Charakter kann nicht aus dem Spiel ausscheiden. Es geht eher um kontinuierliches Gameplay. Suchtfaktor: 4 von 10.
4 _ Angry Birds*
Ebenfalls vom Gameplay sehr einfallsreich. Story: Ein wenig gewöhnungsbedürftig. Die Anzahl der Levels reicht jedoch aus um einige Wochenenden durchgehend beschäftigt zu sein. Suchtfaktor: 8 von 10.
3 _ Squareball*
2 _ Drop7*
1 _ Osmos*
Pro: Geniale Idee und sehr gutes Gameplay. Definitiv das Top iPhone Spiel 2010.
Con: Wenig Levels, im Arcade-Modus manchmal eintönig.
Suchtfaktorskala: 8 von 10.
[* Affiliate-Links: Wer über diese Links das Spiel kauft, beschert diesem Blog einen kleinen Prozentsatz des (unveränderten) Kaufpreises.]
Bettet man in InDesign 4 Bilder in Originalgröße und -auflösung ein und versucht anschließend ein PDF für’s Web zu generieren, so wird die Dateien in aller Regel viel zu groß. Ein 420KB großes JEPG bei 150dpi und 70% Kompression (Photoshop) wird zu einem 6,5MB großen Dokument (kein Downsampling). Verwendet man die Option “Smallest File Size”, so wird das PDF nur 450KB groß aber die Bildqualität ist unter aller Kanone (linke Bildhälfte, klick auf das Bild zum Vergrößern; 150% zu 300% Crop):
Die Lösung: Die Datei in Photoshop als JPEG in genau der Größe und Bildqualität abspeichern, die man später im PDF haben möchte. Anschließend über Adobe Acrobat aus dem JPEG ein PDF generieren lassen. Diese PDFs enthalten oft einen Dateiheader zwischen 30 und 100KB. Die erstellten PDFs sind etwa 20-30KB größer als in der Option “Smallest File Size” via InDesign. Die Bildqualität ist aber um den Faktor 2-3 besser (rechte Bildhälfte). Abschließend muss man nun diese PDFs in InDesign einfügen, da in dem Fall InDesign die PDFs nicht nacheditiert, sondern unverändert einfügt. Bei gleicher Bildqualität werden die Dateien zwischen 30% bis 60% kleiner.
Vor allem auf dem 2,4GHz-Band tummeln sich in unserer Umgebung inzwischen viele offene und geschlossene WLANs. Wer nicht die Möglichkeit hat über 802.11n auf das 5 GHz Spektrum auszuweichen, der sollte sich bei der Kanalsuche einige Gedanken machen. Bei einer Kanalbreite von 22MHz und jeweils 5MHz Abstand zwischen den Kanälen, sind nur die Kanäle 1, 6, 11 und 14 überlappungsfrei.
[Bild: Wikipedia – WLAN Channels] Damit möglichst wenig Interferenzen auftauchen, sollte man den Kanal so wählen, dass möglichst wenige andere Basisstationen auf diesem Kanal senden. Die folgende Liste ist eine kurze Übersicht über MacOS X 10.6 kompatible Wifi-Scanner. Welches Programm man letztendlich verwendet ist Geschmacksache – der Funktionsumfang hält sich sehr in Grenzen, ausgenommen KisMAC.
MacOS X interner Wifi-Scanner
Über einen Blog-Beitrag bei Wlanbook bin ich auf das interne Airport-Tool gestossen:
0. Terminal öffnen.
1. Einen symbolischen Link in das sbin Verzeichnis setzen:
2. Den Broadcast-Scan über den Kommandozeilenbefehl “airport -s” auslösen:
SSID BSSID RSSI CHANNEL HT CC SECURITY (auth/unicast/group)
FuchsHaseMaus_EXT 32:46:xx:xx:xx:xx -73 11 Y — WPA(PSK/AES,TKIP/TKIP) WPA2(PSK/AES,TKIP/TKIP)
FRITZ!Box Fon WLAN 7112 00:24:xx:xx:xx:xx -84 1 N — WPA(PSK/TKIP/TKIP) WPA2(PSK/AES/TKIP)
FuchsHaseMaus 00:22:xx:xx:xx:xx -85 11 N — WPA(PSK/TKIP,AES/TKIP) WPA2(PSK/TKIP,AES/TKIP)
FRITZ!Box Fon WLAN 7170 00:1c:xx:xx:xx:xx -84 8 N — WPA(PSK/TKIP/TKIP) WPA2(PSK/AES/TKIP)
iStumbler 99 (download)
Das Programm findet Bluetooth-Geräte, Bonjour-Dienste und Wifi-Netzwerke. Mit Release 99 ist es MacOS X 10.6 kompatibel. Die wichtigsten Daten (Signalstärke, Kanal) sind auf Anhieb erkennbar. Die graphische Auswertung im Hauptfenster ist etwas zu klein geraten. Es lassen sich aber separate Fenster öffnen und entsprechend vergrößern. Das minimale Scan-Intervall sind 10 Sekunden.
KisMAC 0.3 (download)
Das Programm ist eher für den fortgeschrittenen Benutzer gedacht: Passivmodus, Crypto-Support, Paket-Injection, usw. sind unverzichtbar, wenn man sich auf di Seite der “analytischen” Computer-Experten begeben will. Sinnvoll der 802.11n Support. Minimale-Scanintervalle: 15 Sekunden. Die graphische Auswertung ist etwas funktionaler und praktischer.
AirRadar 2 (download)
In der graphischen Aufbereitung und Oberfläche glänzt AirRadar. Dafür ist der Preis von 19.90 US-Doller schon gesalzen. Faktisch den identischen Funktionsumfang gibt es kostenfrei bei iStumbler.
WifiScanner (download)
Kein besonders schönes Programm, aber funktional. Zeigt zusätzlich umfangreiche Infos der eigenen WLAN-Verbindung.

AirLock (download)
Ein extrem hilfreiches Widget im Dashboard. Zeigt SSID, WLAN-Standard, Kanal, Verschlüsselung (OnMouseOver) und Signalstärke an.
Wireless Grapher (download)
Ebenfalls ein Dashboard Widget. Zeigt nur im Zeitverlauf die Stärke des aktuell ausgewählten Netzwerks an.
Liste der Applikationen, die nicht unter 10.6 laufen
MacStumbler — immer noch im geschlossenen Betatest.
APGrapher — funktioniert nicht mit SnowLeopard.
WiFind — inkompatibel, Legacy-App.
IPNetMonitor — WLAN-Scanner funktioniert nicht.
AirGrab — startet gar nicht.
Ohne zusätzliche Kennzeichnung oder Einbindung von Paketen werden Sonderzeichen bei der Interpretation einfach ausgelassen. Dazu zählen sämtliche Umlaute, “nationale” Anführungszeichen, usw. LaTeX-Steuerbefehle müssen zwingen gekennzeichnet (maskiert) werden, ansonsten wirft der Interpreter eine Fehlermeldung aus.
1. Steuerbefehle
LaTeX-Steuerbefehle (Backslash, Unterstrich, Kaufmanns-Und, rechteckige / spitze / geschweifte Klammern, …) müssen grundsätzlich gekennzeichnet werden, wenn sie als normales Textzeichen verwendet werden sollen. Dazu muss in den meisten Fällen vor dem Steuerbefehl ein Backslash eingefügt werden. Liste mit reservierten Befehlszeichen, die maskiert werden müssen.
2. Umlaute
Möchte man keine Pakete einbinden lassen sich Umlaute über \”u, \”a bzw. \”o maskieren: Backslash + doppelte Anführungszeichen + Umlaut-Buchstabe.
Wer Umlaute ohne Maskierung (mittels Backslash) direkt eingeben will, muss ein bis zwei Pakete einbinden. Der erste Schritt umfasst das Festlegen der Eingabekodierung. Je nach Betriebssystem und verwendetem Editor muss eine andere Option im Paket “inputenc” ausgewählt werden. Hier kann man entweder in den Dokumenteinstellungen nachschauen, welche Kodierung das Programm verwendet oder ein wenig mit den häufigsten Fällen experimentieren. Eine gute Übersicht zur Eingabekodierung ist in den Wikibooks.
\usepackage{ucs} % Oft benötigt für Unicode auf Linux
\usepackage[utf8]{inputenc} % Neuere Installation im Linux-Bereich
Anschließend muss of noch die Ausgabekodierung mit dem Paket fontenc festgelegt werden (siehe unten).
Bindet man das Paket “babel” ein, welches allgemein empfehlenswert ist für Trennungsregeln und andere typographische Besonderheiten der dt. Sprache, so verkürzt sich das Setzen von Umlauten auf das Anführungszeichen + Umlaut-Buchstabe (“u wird zu ü):
3. Sonderzeichen
Ohne die Verwendung von Zusatzpaketen, müssen Sonderzeichen, die Bestandteil des auszugebenden Texts sein sollen, gekennzeichnet werden. Dazu gehören insbesondere Anführungszeichen, phonetische Zeichen, usw. Meist ist auch noch das Einbinden diverser Packages (textcomp, fontenc) nötig. Eine umfangreiche Liste mit Sonderzeichen und entsprechender Maskierung hilft beim umschreiben. Paragraph 1.2 enthält Querverweise zu den am häufigsten nachgefragten Zeichen.
Das Paket “textcomp” erlaubt den Zugriff auf zahlreiche Sonderzeichen, die häufiger verwendet werden. Darüber hinaus sollte das Character-Encoding (Zeichensatzkodierung) über das Paket “fontenc” auf die Option “T1″ eingestellt sein. Die Zeichensatzkodierung kann man sich vorstellen wie eine lange Tabelle, die jedem Zeichen einen numerischen Wert zuweist. So kann der Interpreter des LaTeX-Code entscheiden, welches Zeichen bei der Ausgabe darzustellen ist. Für den englischsprachigen Raum reicht OT1 als Kodierung, im europäischen Raum mit bspw. dt. Umlauten muss T1 verwendet werden.
Das Eurosymbol kann mit unterschiedlichen Paketen eingebunden werden. Das textcomp-Package enthält viele Sonderzeichen, aber leider nur ein inoffizielles Euro-Symbol. Das offizielle Zeichen für den Euro enthält das Paket eurosym.
| Ausgabe | LaTeX | Hinweis |
| € | \euro | \usepackage{eurosym} einbinden |
| 2,56 € | \EUR{2,56} | \usepackage[right]{eurosym} einbinden, als Option [right] oder [left] zum Ausrichten des Euro-Zeichens vor oder nach der Zahl |
4. Beispiel
Im folgenden ein kurzes vollfunktionsfähiges Beispiel mit den häufigsten Sonderzeichen:
\usepackage[applemac]{inputenc}
% Encoding entsprechend anpassen! Hier: TeXshop auf dem Mac mit “MacOS Lateinisch”
\usepackage[T1]{fontenc}
\usepackage[ngerman]{babel}
\usepackage{textcomp}
\usepackage{eurosym}
\begin{document}
\section{Allgemeines}
Die Kosten belaufen sich auf \$600 (\EUR{450}) je Stunde bei der Kanzlei Meister \& Meister. \S154 HGB setzt 50\% Eigenkapital-Quote voraus.\\Im Verzeichnis $\backslash$home$\backslash$\textasciitilde maxmustermann$\backslash$ befinden sich alle Dokumente — auch Bilder und Musik.
\section{Gummibärchen}
Jeder wahre Gummibärchen-Gourmet wird mich verstehen. Ebenfall phantasieanregend können sie eingesetzt werden zum Aufbau verschiedener »Orgiengruppen- Modelle« oder als »Demonstrationsobjekt für wirbellose Tiere«. Abgesehen vom diabolischen Lustgewinn müßte man die Bärchen gar nicht zerreißen. Sie sind ja durchscheinend. Zu behaupten, daß sich im Gummibärchen das Wesen aller Dinge offenbart, finde ich keinesfalls als gewagt.
\end{document}
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